Auch in der aktuellen Ausgabe 3/2014 gibt es wieder spannende Artikel rund um das Thema Ehe und Partnerschaft.

Hier ein kleiner Einblick in eine Auswahl von Artikeln:

 

TÜV

Ehe-TÜV beim Priester

Unerbittlich leuchtet das Lämpchen auf und erinnert Sie, dass der Service bei Ihrem Auto längst fällig wäre. Doch, in die nächste Garage zu fahren ist Zeitverschwendung und generiert unnötige Kosten, argumentieren Sie. So zu denken ist leichtsinnig – ob es nun Ihr Auto oder Ihre Ehe betrifft.

Zu dieser Überzeugung kam Jaroslaw Duda, ein katholischer Pfarrer aus Bülach im Kanton Zürich. Er begleitet Ehepaare nicht nur bis zum Hochzeitstag, sondern verpflichtet sie zukünftig zu einem jährlichen Ehe-Service (TÜV). Bei diesen Treffen wirft er einen wohlwollenden Blick auf den Ehealltag der Paare. Er hört zu, stellt Fragen und zeigt durch Spiele oder gestellte Aufgaben, was in der Beziehung wichtig ist. Der innovative Pfarrer, dem der Schalk in den Augen nicht fehlt, gibt sozusagen als Gegenleistung eine fünfzehnjährige Garantie auf die von ihm geschlossenen Ehen.

Warum macht sich dieser Seelsorger so viel Mühe um Paare, wenn uns doch gewisse Biologen und Psychologen glaubhaft machen wollen, dass Menschen gar nicht für eine lebenslange Einehe geschaffen sind? Der 43-Jährige schmunzelt bei dieser Frage und erklärt: „Ich will, dass es den Menschen gut geht. Und – ich bin der festen Überzeugung, dass Beziehungen extrem wertvoll sind. Eine Scheidung dagegen ist so schmerzhaft und verletzend, dass sich eine Investition in Beziehungen schon vor der Krise lohnt.“

An einer Beziehung zu arbeiten, trägt viel zur Stabilität bei. Helena Gysin hat einen Schweizer Priester besucht, der mit seiner langfristigen Eheberatung weit über die Grenzen der Schweiz hinaus für Aufsehen gesorgt hat. 

 

Wenn der Körper

Wohin der Körper nicht mitspielt

Wenn Paare ihre Sexualität selten ausleben, muss dies keineswegs an mangelnder Liebe, Wertschätzung oder fehlender Zeit liegen. Theoretisch ist es zwar jedem klar, aber praktisch wird es oft wenig bedacht: Auch körperliche Einschränkungen können dazu führen, dass einem die Lust an der Lust schnell vergeht. Die Gründe dafür sind vielfältig: akute Krankheiten, Operationen, womöglich Krebs, aber auch chronische Krankheiten oder Befindens-Störungen. Die Zahl der betroffenen Menschen ist groß, die wenigsten sprechen darüber. Das Thema ist zu intim – und meist mit persönlichen Enttäuschungen gepflastert. Ideale, Träume und Vorstellungen, wie Sexualität gelebt werden könnte, müssen oft schmerzhaft beiseite gelegt werden.

Dabei sollte man sich von der Vorstellung verabschieden, dass körperliche Einschränkungen in der Sexualität nur ältere Menschen betreffen. Es sind manchmal kleinere Beschwerden, die eine große Wirkung entfalten können und das Paar in seiner Intimität lähmen …

Die Frauenärztin und Sexualtherapeutin Dr. Ute Buth beschreibt, wie ein Paar trotz körperlicher Einschränkungen zu einer erfüllten Intimität finden kann.

Diese und weitere Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe 3/2014. Jetzt bestellen

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